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Wo nähm' ich, Sommer

 

die Worte

für D I C H

die Namen D I R gäben

im N I C H T S

verstellter Sprache chiffriert ?

Der Strom zieht in Ruhe scheinbar vorbei

wir sitzen am Ufer
wie einst am besitzlosen Haus vor dem Weiher

wir gehen

und nehmen
und geben

im Atemraum

zwischen

den Worten

fühlt

schweigendes

DU

d a s n i c h t f ä l l t

nicht im Straßengeblök
nicht im Bahnhofswahn zur tösenden Stunde

und so auch im Abschied nicht

am Domfuß

Aufblick

Rolltreppe abwärts

Abstieg
der Tod ist auch hier
stundennah immer

wie

L o n d o n im Flug

wir schenken

die Gaben

mitten darinnen

wie

Herzbrot
und
Seelenwein

Augenpaare

ohrenweit

offen

einer

Umarmung

zum

 

Dank

 

Regenrinne