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Die Ungarn in Mainz
Um diese Tradition der wandernden Steinmetze auch heute weiter zu führen, fördert die EU dieses international angelegte Projekt. Neben dem kunsthistorischen Austausch auf europäischer Ebene steht insbesondere die transnationale Qualifizierung und Weiterbildung von ( Nachwuchs-) Steinmetzen im Mittelpunkt des Projekts. Erster Höhepunkt dieser Qualifizierung war der vierwöchige Besuch von fünf ungarischen Steinmetzen in der Dombauhütte Mainz im Herbst 2004.
Die Dombauhütte Mainz ist mit sechs Steinmetzen und insgesamt 19 Handwerkern mit der Restaurierung des Doms betraut. Da momentan eine große Restaurierungskampagne läuft und Gerüste den Zugang zu sonst nicht erreichbaren Stellen des Bauwerks erlauben, war der Zeitpunkt für die ungarischen Besucher ideal. Wichtigstes Ziel ihres Aufenthalts war der praktische Erfahrungsaustausch mit den deutschen Steinmetzen, im direkten Bezug zu dem historisch bedeutenden Mainzer Dom.
Aufgabenstellung der jungen ungarischen Steinmetze war es, Kopien von romanischen Basen, Säulen und Kapitellen des Doms zu schaffen. Die Vorgehensweise bei der Arbeit im Stein sollte sie an die Arbeitsweise der Bildhauer, die um 1100 in Mainz wirkten, heranführen.
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